Publikumsmagnet: Seminar Höhenrettung in Berlin und Rostock

In Berlin und Rostock wurden im März 2009 mehr als 240 Gerüstbauer an Höhensicherungsgeräten ausgebildet.
Verantwortlicher und Veranstalter des Berliner Fallschutz-Events im März 2009 war Roland Okken, langjähriger RUX-Gebietsverantwortlicher für den Raum Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Aufgrund der großen Nachfrage an RUX-Sicherheitsprodukten und aufgrund des großen Erfolges der Seminare in Berlin und Rostock, hat die Internet-Redaktion in Berlin nachgefragt:
Sehr geehrter Herr Okken,
Kommen wir gleich zum Punkt. Sie bieten seit 2 Jahren Sicherheitstechnik in Form von Fallschutz-Gurten an. Gerade dieses Thema wird in den letzten Monaten in der Presse sehr kontrovers diskutiert. Jetzt haben Sie gerade -sehr erfolgreich- eine Veranstaltung zu diesem Thema organisiert. Warum beschäftigt sich die RUX GmbH so intensiv mit diesem Thema?
Das Thema wird nicht nur in der Presse, sondern auch bei den Aufsichtsbehörden und unseren Kunden den Gerüstbauern sehr kontrovers diskutiert. Fallschutz in Form von Sicherheitsgurten u.ä. gibt es z.B. in der Industrie-Gerüstbau seit seit ewigen Zeiten.
Neu ist die Situation, dass sich nun auch der Strassengerüstbauer (Fassadengerüstbauer) mit diesem Thema intensiv beschäftigen muss. Egal ob pro oder contra Sicherheitsgurt. Hier liegt nach meiner Meinung auch die Aufgabe von RUX. Es geht darum dem Kunden -bezogen auf den entsprechenden Tätigkeitsbereich- das vernünftigste Equipment anzubieten, einschließlich einer entsprechenden Ein- bzw. Unterweisung.
Zur Idee der Veranstaltungen in Berlin und Rostock kam es, als mich Kunden im letzten Jahr ansprachen und fragten: "Jeder spricht über Sicherheitsgurte aber wer zeigt uns den richtigen Umgang mit den Dingern!" Verschärft wurde die Situation im Winter 2009 als auf einer Unternehmerweiterbildung durch die Aufsichtsbehörden der Ruf nach Sicherheitsgurten lauter und energischer wurden.
Haben Sie das Gefühl der Verantwortung Ihren Kunden bzw. deren Mitarbeitern gegenüber?
JA! Ich bin der Auffassung, dass es dem Kunden sehr wichtig ist von einem Lieferanten betreut zu werden, der auch Verantwortung zeigt. Auch wenn es "nur" eine Schulung oder die Auswahl eines vernünftigen Produktes ist.
Worin besteht die besondere Notwendigkeit dieser Seminare?
So witzig wie es sich anhört. Schon im Anlegen des Gurtes können gefährliche Fehler entstehen. Weiterhin muss trainiert werden worauf es vor, nach und natürlich während der Arbeit im Umgang mit dem Sicherheitsgurt ankommt. Was passiert im Absturzfall und wie kann ich mir evtl. selbst helfen, bzw. wie kann ich meinen Kollegen retten usw?
Ihre Veranstaltung war erfolgreich?
Das kann man wohl sagen. Die Einladungen sind noch nicht gedruckt gewesen, da waren wir schon durch Mundpropaganda ausgebucht. Auch die Inhalte und die praktischen Übungen, die wir vermittelt haben, sind sehr gut durch alle Beteiligten aufgenommen wurden.
Bitte skizzieren Sie für unsere Leser kurz die offiziellen Stimmen zum Berliner/ Rostocker -Fallschutz-Event!
Sie kamen als Fremde und gingen als Freunde. Es klingt ein bisschen banal aber im Grunde ist es so gewesen. In den ersten Minuten eine Gewisse Unsicherheit: Was sind das für Leute? Was passiert mit hier? Und darauf entwickelte sich eine tolle und sehr, sehr angenehme Zusammenarbeit. Sogar die Aufsichtsbehörden, die wir ebenfalls eingeladen haben, waren sehr zufrieden. Und das ist doch schon ein Kompliment!
Warum sind Sie überzeugt von dieser Fallschutzlösung? Sehen Sie aktuell Alternativen zu Ihren Produkten am Markt?
Sicherlich sind die Miller-Produkte für den Gerüstbau eine der besten Lösungen am Markt. Und vor diesem Hintergrund streben wir eine langfristige Partnerschaft an. Zu unserer Verantwortung dem Kunden gegenüber gehört aber auch, dass wir mögliche Angebote und Innovationen beobachten und untersuchen. Bisher kommen diese Innovationen aber von Miller.
Herr Okken. Vielen Dank für Ihre Offenheit.
